Die Räder des 1:4 Modells haben einen Durch - messer von 160 mm und eine Breite von 45 mm. Die Fahrwerksbeine sind etwa 190 bis 195 mm l a n g (gemessen ohne Pin, b i s zur Radachse). Als Fahrwerk empfehlen sich elektrische Einziehfahrwerke der „40er“- Klasse (für Abfluggewichte etwa bis 17 kg). Der vierteilige Aufnahmerahmen ist aus 6 mm starkem Birkenflug - zeugsperrholz (12-fach verleimt) gefräst und mit den umgebenden Bauteilen vielfach verzinkt. Zwar können die beiden Fahrwerkstore wie beim Original durch kardani - sche Mitnehmer angesteuert werden, zuverlässiger
funktioniert das Öffnen und Schließen aber mittels zweier kleiner Servos. Die entsprechen - den Rahmen sind vorbereitet. Bringt man diese Rudermaschinen per Sequenzer in eine logische Abhängigkeit zur Fahrwerksbe - wegung, lässt sich das reale Verhalten nachbilden. Die Tore sind in Formen beidseitig in GfK laminiert. Auch dies trägt zur typischen Optik des Originals bei. Aus GfK gefräste Scharniere deren Achsen kurze M2 Schrauben sind halten die Fahrwerkstore

Zubehör Empfehlung.

Fahrwerk Electron Retracts er-40evo (o. vergleich- bar): - Hauptfahrwerk 95° - Bugfahrwerk 100° für Jet-Variante: Turbine 120N .. 160N für EDF-Variante: Schübeler DS-82 m. DSM6043-650 LiPo 12.000 mAh @ 14S Räder D=152 .. 160 mm x 45 mm
Auch die Ausrüs - tung mit einem 120 mm-Impel - l e r (Schübeler DS-82 m. DSM6043-650, 12.000 mAH @ 14S) ist denkbar. Hierfür wurde ein leistungsoptimiertes Ducting entwickelt. Entscheidet man sich für diese Version, sollte das Gewicht natürlich im Auge behalten werden.
Die glatt CAD He-162 ist in zwei Varianten erhältlich. Für den Jetantrieb ist eine Turbine mit einem Schub zwischen 120 bis 160N ideal. In dieser Variante kann das Modell „Scale“ und mit üppiger Elektronik ausgestattet wer - den. Die Flächenbelastung ist dann vergleichs - weise hoch, der Pilot sollte über Erfahrung im Jetflug verfügen. Die Maschine kann ein Startge - wicht von 17 kg erreichen. E i n d e r speziellen Geome - trie der Salamander ange - passter Tank mit einem Volumen von 3,55 ltr. wird angeboten. Er reicht Schwer - punkt-günstig etwas in den Bauraum im Hauptfahrwerks - schacht.
Es genügt, die Helling mit ein paar Gewichten oder Nadeln auf dem Bautisch gegen ver - rutschen zu sichern. Sobald ein paar weitere Bauteile mon - tiert sind, kann ein ganzer Rumpf, eine Flügelhälfte beispielsweise an einen anderen Arbeitsplatz geschafft werden. Als Baubrett zum Bau aller Komponenten genügt ein ebener Tisch, eine Türe aus dem Baumarkt, oder ein einfaches, ebenes Brett mit einer Mindestlänge von 225 cm.
Rumpfspanten, Tragflächen- und Leit - werksflächenrippen sind mit kleinen „Beinchen“ versehen. Man steckt sie in die zugehörigen Ausspa - rungen der Pappelsperrholz- „Helling“. Ein Verzug beim Bau ist praktisch ausgeschlossen, sofern als Unterlage ein gerades Baubrett verwendet wird.
Eine hochwertige STRONGAL ® Rumpf-Flächen-Steckung der Fa. Petrausch Modellbau mit Rohrstärken 20 und 16mm sorgt für Sicherheit. Durch die oben erläuterte Helling-Bauweise ist eine absolut parallele Führung der beiden Rohre in
Auf die Zentraleinheit wirken die verschiedensten Kräfte und Momente: Auftrieb, G-Kraft, Antrieb, Landestöße. Diese Baugruppe leicht und trotzdem stabil zu konstruieren, ist essenti - ell. Ihre Aufgabe besteht darin, alle Krafteinwirkungen breit auf die Zelle zu verteilen.

Heinkel He-162

Salamander.

Technische Daten.

Maßstab: 1:4 Spannweite: 178 cm Rumpflänge: 228 cm Abfluggewicht: 13 bis 17 kg

1.

Helling

2.

Versionen

5.

Hauptfahrwerk

6.

Bugfahrwerk

3.

Hauptspanten

4.

Tragflächenverbindung

Variante „EDF“
Variante „Jet“
an Ort und Stelle. Zu Wartungszwecken Sie sind leicht demontierbar.
Rumpfmittelstück und Anstecktragflügeln garantiert. Die im Rumpf verklebten Mantelrohre haben eine feste Verbin- dung zu den beiden zentralen Rumpfspanten, womit das jeweilige Aluminiumrohr an der am meisten belasteten Stelle best- möglich unterstützt ist.
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Bauanleitung.

He-162 Salamander

Technische Daten.

Maßstab: 1:4 Spannweite: 178 cm Rumpflänge: 228 cm Abfluggewicht: 13 bis 17 kg
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Bauanleitung.

He-162 Salamander

Technische Daten.

Maßstab: 1:4 Spannweite: 1,78 m Rumpflänge: 2,28 m Abfluggewicht: 13 bis 17 kg
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Bauanleitung.

He-162 Salamander

Technische Daten.

Maßstab: 1:4 Spannweite: 1,78 m Rumpflänge: 2,28 m Abfluggewicht: 13 bis 17 kg
Zum Schutz gegen das Herausrutschen der Tragflächen aus dem Rumpf wurde in der Rumpf-seitigen Wurzelrippe ein Zapfen mit einer eingeharzten M6 Mutter vorgesehen. Er greift Flügel-seitig in die entsprechende Aufnahme, um von der Flügelunterseite aus per Nylonschraube gesi- chert zu werden.
Animation: Hauptfahrwerk
Auch dem Bugfahrwerk wurde ein zweischalig aus GfK laminiertes Fahrwerkstor spendiert. Für die Ansteuerung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Servorahmen für eine kleine Rudermaschine ist vorgesehen. Das Rad misst im Durchmes - ser etwa 95 mm, die Breite beträgt etwa 36 mm. Ideal ist eine „Reverse“ Bugfahrwerksmechanik der 40er Baugröße.
Animation: Bugfahrwerk
Bringt man die Rudermaschinen zur Steuerung der beiden Tor per Sequen - zer in eine logische Abhängigkeit zur Fahrwerksbewegung, lässt sich das reale Verhalten nachbilden.
Das Lenkservo sitzt in einem Alu- oder GfK-Rahmen, der beim Ein-/Ausfahren mit bewegt wird, siehe Animation. Oberhalb des Fahrwerkschachts ist
Raum, z. B. für Blei und zwei Empfängerakkus. Der Aufnahmerahmen für die Mimik besteht aus 12-fach verleimtem Birkenflugzeugsperrholz.
Sitz, Steuerknüppel, Instrumentenbrett, Seitenkonsolen und die zweiteilige Kabinenrückwand können entnommen wer - den. So gelangt man auch bei einem platzraubenden Ausbau des Cockpits ins Innere des Rumpfs und nach vorn in den Raum über dem Bugfahrwerk.
Wird der kleine Stift nach unten gegen die Feder gedrückt, schiebt sich der Bowdenzug nach vorn und entriegelt die Kabinenhaube. Unterhalb ist Platz für Blei, RX-Akkus und kleinere Elektronik.

8.

Arretierung d. Kabinenhaube

7.

Cockpit Interieur

Zum Ausbau der Führerkabine werden einige Teile für einige Baugruppen bereit gehalten: Blendschutz mit Bugfahrwerkaufhängung Reflexvisier Instrumentenbrett mit Uhrenrahmen und Anzeigenglas Steuerknüppel (3D-Druck) Pedale Sitz Seitenkonsolen, Mittenkonsole Bugfahrwerkschacht mit Fenster Maschinengewehr Außenrohre
Zwei 12V-Lüfter mit Abdeckgitter, (nicht dargestellt) sor- gen auch im Stand für Luft. Die Abluft wird durch den Hauptfahrwerks- schacht und dahinter durch eine Reihe von Öff- nungen im Rumpfboden nach außen geleitet.
Um den Flugregler im Inneren kühl zu halten, und damit er nicht leistungs- mindernd in den Luftstrom des Ductings integriert zu werden braucht, wurde ein ausgeklügeltes Zuluftsystem entwickelt. Die Mantelrohre der beiden Bord-MGs leiten die Luft beidseits in den Rumpfinnenraum. Das rechte wird mittels einer passenden Muffe mit einem geführten Wellrohr verbunden, welches unmittelbar vor dem Montagerahmen, auf dem der Regler befestigt wird, endet.

10.

Zugang in das Rumpfinnere

Im Rumpf des Modells ist bei der Antriebsvariante „ Impeller “ der große Akkupack (z. B. 12.000 mAh @ 14S) untergebracht. Aber auch bei der Variante Turbine ist ein einfacher Zugang zu den Tanks wünschens - wert. Bauartbedingt ist der Zugang über die Kabine sinnvoll, da der Rumpfrücken vom Abtriebsaufbau überdeckt ist.
Wie beim Original kann der hin- tere Teil der Kabinenhaube nach oben geklappt werden.
Der Sitz (ggf. mit Pilotenpuppe) ist in einem Schienensystem der Kabinen- rückwand geführt und fixiert. Er braucht nur nach oben her- aus gezogen zu wer- den.
Die zweiteilige Rumpfrückwand kann nun ebenfalls entnommen werden. Sie haftet mittels Neodymmagneten im Rahmen (schräger Spant) der Kabinen - rückwand.
Jetzt ist der Zugang zum Akkupack (bzw. zum Kerosintank) frei. Noch im Inneren wird der Akkupack gedreht, um durch die offene Rückwand entnommen zu wer - den.
Dreht man den auf dem Turbinenaufbau montierten Peilrahmen gegen eine kleine Zugfeder, lässt sich der Zugangsdeckel entriegeln und vom Modell abnehmen.
Der Deckel der Variante Jet ist etwas län - ger als der der Variante Impeller . Um die Anforderung an die Schwerpunktposition leichter erfüllen zu können, wird die Turbine ein Spantenfach weiter vorn eingebaut.
Vier Buchenholzzapfen garantieren den sicheren Sitz des abnehmbaren War - tungsdeckels.
Das Leitwerk kann für den Transport vollständig abgenom - men werden. Es liegt passgenau in einer Schale der Rumpf - hecks. Eine zentral aus der „Nase“ der Höhenleitwerks nach vorn ragende GfK-Zunge greift in die entsprechende rumpfseitige Nut.
Gesichert wird das Leitwerk durch eine Schraube, die von unten durch ein Füh - rungsröhrchen durch den Rumpf gesteckt wird. Alle Rudermaschinen befinden sich im Leit - werk.
Die elektrische Ver - bindung kann über einen zuverlässigen Steckverbinder selbst - t ä - tig zusammen mit dem Einstecken des Leitwerks an den Rumpf erfolgen.

13.

Zugang zum Antrieb

14.

Abnehmbares Leitwerk

11.

Arretierung des Akkupacks

(Variante Impeller)

Der Akkupack (Variante: Impeller ) wird auf eine gefräste und durch einen kleinen verti - kalen Steg stabilisierte GfK-Platte motntiert. Die Platte kann auf vier kurze Gewindestan - gen gesteckt werden und so verschraubt werden. Die Position im Rumpf ist in einem gewissen Rahmen variabel.

9.

Regler- und Akkupack-Kühlung

(Variante Impeller)

Zwar wäre weiter vorn im Rumpf genügend Raum für den Ein - bau des Tanks verfügbar, der Schwerpunkt würde dann aber mit dem Füllstand des Haupttanks variieren. Es wurde deshalb ein spezieller Tank entwickelt, der ein Stück nach hinten in den Hauptfahrwerksschacht greift.
Die Tankkom- ponenten sind zu Wartungszwecken gut erreichbar.

12.

Tanksystem (Variante Jet)

Jedes Kabel, das im Modell über eine längere Distanz zu führen ist, kann in einem dünnwandigen Röhrchen verlegt werden. Hierfür werden lange "Sangria"-Trink - halme verwendet.
Die Verklebe - punkte wurden eigens in den betreffenden Bauteilen - hier im Bild die Verbindung zwischen Bugsektion und Hauptfahrwerkschacht - vorgesehen.

15.

Aderführungen

Technische Details.

Erstflug des Prototypen „Variante JET“ am 14. März 2020 - Erbauer und Pilot: Mario Bühler, FMC Bad Wörishofen
AGB
Der Haupttank wird in zwei Hälften geliefert. Zubehör wie Schläuche, Pendel usw. sind nicht enthalten. Nach der Montage des Zubehörs werden die beiden Tankhälften miteinander verbunden. Eine umgebende Sicke an einer Tankhälfte garan - tiert eine einfache und kraftstoffdichte Verklebung.
© 2020-06 glattCAD Flugmodelle Christoph Glatt Bauernstr. 77 86462 Langweid am Lech Info@glattCAD.de

Technische Daten.

Maßstab: 1:4 Spannweite: 178 cm Rumpflänge: 228 cm Abfluggewicht: 13 bis 17 kg

Heinkel He-162

Salamander.

Technische Daten

Maßstab: 1:4 Spannweite: 1,78 m Rumpflänge: 2,28 m Abfluggewicht: 13 bis 17 kg

Bauanleitung

He-162 Salamander
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Technische Daten

Maßstab: 1:4 Spannweite: 1,78 m Rumpflänge: 2,28 m Abfluggewicht: 13 bis 17 kg

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He-162 Salamander
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Technische Daten

Maßstab: 1:4 Spannweite: 1,78 m Rumpflänge: 2,28 m Abfluggewicht: 13 bis 17 kg

Bauanleitung

He-162 Salamander
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© 2020-06 glattCAD Flugmodelle Info@glattCAD.de Christoph Glatt Bauernstr. 77 86462 Langweid am Lech
Die Räder des 1:4 Modells haben einen Durchmes - ser von 160 mm und eine Breite von 45 mm. Die Fahrwerksbeine sind etwa 190 bis 195 mm lang (gemessen ohne Pin, bis zur Radachse). Als Fahr - werk empfehlen sich elektrische Einziehfahrwerke der „40er“-Klasse (für Abfluggewichte etwa bis 17 kg). Der vierteilige Aufnahmerahmen ist aus 6 mm starkem Birkenflugzeugsperrholz (12-fach verleimt) gefräst und mit den umgebenden Bauteilen vielfach verzinkt. Zwar können die beiden Fahrwerkstore wie beim Original durch kardanische Mitnehmer ange - steuert werden, z u v e r - lässiger funk -
tioniert das Öffnen und Schließen aber mittels zweier kleiner Servos. Die entsprechenden Rahmen sind vorbereitet. Bringt man diese Rudermaschinen per Sequenzer in eine logische Abhängigkeit zur Fahrwerksbewegung, lässt sich das reale Verhalten nachbilden. Die Tore sind in Formen beidseitig in GfK laminiert. Auch dies trägt zur typischen Optik des Originals bei. Aus GfK gefräste Scharniere deren Achsen kurze M2 Schrau - ben sind halten die Fahrwerkstore

Zubehör Empfehlung.

Fahrwerk Electron Retracts er-40evo (o. vergleich- bar): - Hauptfahrwerk 95° - Bugfahrwerk 100° für Jet-Variante: Turbine 120N .. 160N für EDF-Variante: Schübeler DS-82 m. DSM6043-650 LiPo 12.000 mAh @ 14S Räder D=152 .. 160 mm x 45 mm
Auch die Ausrüstung mit einem 120 mm-Impeller (Schübeler DS-82 m. DSM6043-650, 12.000 mAH @ 14S) ist denkbar. Hierfür wurde ein leistungsopti - miertes Ducting entwickelt. Entscheidet man sich für diese Version, sollte das Gewicht natürlich im Auge behalten werden.
Die glatt CAD He-162 ist in zwei Varianten erhältlich. Für den Jetantrieb ist eine Turbine mit einem Schub zwischen 120 bis 160N ideal. In dieser Variante kann das Modell „Scale“ und mit üppiger Elektronik ausgestattet werden. Die Flächenbelastung ist dann vergleichsweise hoch, der Pilot sollte über Erfahrung im Jetflug verfügen. Die Maschine kann ein Startge - wicht von 17 kg erreichen. Ein der speziellen Geometrie der Salamander ange - passter Tank mit einem Volumen von 3,55 ltr. wird angeboten. Er reicht Schwerpunkt-günstig etwas in den Bauraum im Hauptfahrwerksschacht.
E s genügt, die Hel - ling mit ein paar Gewichten oder Nadeln auf dem Bautisch gegen verrutschen zu sichern. Sobald ein paar weitere Bauteile montiert sind, kann ein ganzer Rumpf, eine Flügelhälfte bei - spielsweise an einen anderen Arbeitsplatz geschafft werden. Als Baubrett zum Bau aller Komponenten genügt ein ebener Tisch, eine Türe aus dem Baumarkt, oder ein einfaches, ebenes Brett mit einer Mindestlänge von 225 cm.
Rumpfspanten, Tragflächen- und Leitwerksflächen - rippen sind mit kleinen „Beinchen“ versehen. Man steckt sie in die zugehörigen Aussparungen der Pap - pelsperrholz-„Helling“. Ein Verzug beim Bau ist praktisch ausgeschlossen, sofern als Unterlage ein gerades Baubrett ver - w e n d e t wird.
Eine hochwertige STRONGAL ® Rumpf-Flächen-Ste - ckung der Fa. Petrausch Modellbau mit Rohrstärken 20 und 16mm sorgt für Sicherheit. Durch die oben erläuterte Helling-Bauweise ist eine absolut paral - lele Führung der beiden Rohre in
Auf die Zentraleinheit wirken die verschiedensten Kräfte und Momente: Auftrieb, G-Kraft, Antrieb, Lan - destöße. Diese Baugruppe leicht und trotzdem stabil zu konstruieren, ist essentiell. Ihre Aufgabe besteht darin, alle Krafteinwirkungen breit auf die Zelle zu verteilen.

1.

Helling

2.

Versionen

5.

Hauptfahrwerk

6.

Bugfahrwerk

3.

Hauptspanten

4.

Tragflächenverbindung

Variante „EDF“
Variante „Jet“
an Ort und Stelle. Zu Wartungszwecken Sie sind leicht demontierbar.
Rumpfmittelstück und Anstecktragflügeln garantiert. Die im Rumpf verklebten Mantelrohre haben eine feste Verbindung zu den beiden zentralen Rumpf- spanten, womit das jeweilige Aluminiumrohr an der am meisten belasteten Stelle bestmöglich unter- stützt ist.
Zum Schutz gegen das Herausrutschen der Tragflä- chen aus dem Rumpf wurde in der Rumpf-seitigen Wurzelrippe ein Zapfen mit einer eingeharzten M6 Mutter vorgesehen. Er greift Flügel-seitig in die ent- sprechende Aufnahme, um von der Flügelunterseite aus per Nylonschraube gesichert zu werden.
Auch dem Bugfahrwerk wurde ein zweischalig aus GfK laminiertes Fahrwerkstor spendiert. Für die Ansteuerung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Servorahmen für eine kleine Rudermaschine ist vorgesehen. Das Rad misst im Durchmesser etwa 95 mm, die Breite beträgt etwa 36 mm. Ideal ist eine „Reverse“ Bugfahrwerksmechanik der 40er Bau - größe.
Animation: Bugfahrwerk
Bringt man die Rudermaschinen zur Steuerung der beiden Tor per Sequenzer in eine logische Abhängig - keit zur Fahrwerksbewegung, lässt sich das reale Verhalten nachbilden.
Das Lenkservo sitzt in einem Alu- oder GfK-Rahmen, der beim Ein-/Ausfahren mit bewegt wird, siehe Ani - mation. Oberhalb des Fahrwerkschachts ist
Raum, z. B. für Blei und zwei Empfängerakkus. Der Aufnahmerahmen für die Mimik besteht aus 12- fach verleimtem Birkenflugzeugsperrholz.
Sitz, Steuerknüppel, Instrumentenbrett, Seitenkon - solen und die zweiteilige Kabinenrückwand können entnommen werden. So gelangt man auch bei einem platzraubenden Ausbau des Cockpits ins Innere des Rumpfs und nach vorn in den Raum über dem Bugfahrwerk.
Wird der kleine Stift nach unten gegen die Feder gedrückt, schiebt sich der Bowdenzug nach vorn und entriegelt die Kabinenhaube. Unterhalb ist Platz für Blei, RX-Akkus und kleinere Elektronik.

8.

Arretierung d. Kabinenhaube

7.

Cockpit Interieur

Zum Ausbau der Führerkabine werden einige Teile für einige Baugruppen bereit gehalten: Blendschutz mit Bugfahrwerkaufhängung Reflexvisier Instrumentenbrett mit Uhrenrahmen und Anzeigenglas Steuerknüppel (3D-Druck) Pedale Sitz Seitenkonsolen, Mittenkonsole Bugfahrwerkschacht mit Fenster Maschinengewehr Außenrohre
Zwei 12V- Lüfter mit Abdeckgitter, (nicht dargestellt) sorgen auch im Stand für Luft. Die Abluft wird durch den Hauptfahrwerksschacht und dahinter durch eine Reihe von Öffnungen im Rumpfboden nach außen geleitet.
Um den Flugregler im Inneren kühl zu halten, und damit er nicht leistungsmindernd in den Luftstrom des Ductings integriert zu werden braucht, wurde ein ausgeklügeltes Zuluftsystem entwickelt. Die Mantelrohre der beiden Bord-MGs leiten die Luft beidseits in den Rumpfinnenraum. Das rechte wird mittels einer passenden Muffe mit einem geführten Wellrohr verbunden, welches unmittelbar vor dem Montagerahmen, auf dem der Regler befes- tigt wird, endet.

10.

Zugang in das Rumpfinnere

Im Rumpf des Modells ist bei der Antriebsvariante Impeller der große Akkupack (z. B. 12.000 mAh @ 14S) untergebracht. Aber auch bei der Variante Tur - bine ist ein einfacher Zugang zu den Tanks wün - schenswert. Bauartbedingt ist der Zugang über die Kabine sinnvoll, da der Rumpfrücken vom A b t r i e b - saufbau überdeckt ist.
Wie beim Ori- ginal kann der hintere Teil der Kabinenhaube nach oben geklappt werden.
Der Sitz (ggf. mit Pilotenpuppe) ist in einem Schienensystem der Kabinenrückwand geführt und fixiert. Er braucht nur nach oben heraus gezo- gen zu werden.
Die zweiteilige Rumpfrückwand kann nun ebenfalls entnommen werden. Sie haftet mittels Neodymmagneten im Rahmen (schräger Spant) der Kabinenrückwand.
Jetzt ist der Zugang zum Akkupack (bzw. zum Kerosintank) frei. Noch im Inneren wird der Akku - pack gedreht, um durch die offene Rückwand entnommen zu werden.
Dreht man den auf dem Turbinenaufbau montierten Peilrahmen gegen eine kleine Zugfeder, lässt sich der Zugangsdeckel entriegeln und vom Modell abnehmen.
Der Deckel der Variante Jet ist etwas länger als der der Variante Impeller . Um die Anforderung an die Schwerpunktposition leichter erfüllen zu können, wird die Turbine ein Spantenfach weiter vorn eingebaut.
Vier Buchenholzzapfen garantieren den sicheren Sitz des abnehmbaren Wartungsde - ckels.
Das Leitwerk kann für den Transport voll - s t ä n d i g abgenommen werden. Es liegt passgenau in einer Schale der Rumpfhecks. Eine zentral aus der „Nase“ der Höhenleitwerks nach vorn ragende GfK-Zunge greift in die entsprechende rumpfseitige Nut.
Gesichert wird das Leitwerk durch eine Schraube, die von unten durch ein Führungsröhr - chen durch den Rumpf gesteckt wird. Alle Ruderma - schinen befinden sich im Leitwerk.
Die elektrische Verbindung kann über einen zuver - lässigen Steckverbinder selbsttätig zusammen mit dem Einstecken des Leitwerks an den Rumpf erfol - gen.

13.

Zugang zum Antrieb

14.

Abnehmbares Leitwerk

11.

Arretierung des Akkupacks

(Variante Impeller)

Der Akkupack (Variante: Impeller ) wird auf eine gefräste und durch einen kleinen ver - tikalen Steg stabilisierte GfK-Platte motntiert. Die Platte kann auf vier kurze Gewindestangen gesteckt werden und so verschraubt werden. Die Position im Rumpf ist in einem gewissen Rahmen variabel.

9.

Regler- und Akkupack-Kühlung

(Variante Impeller)

Zwar wäre weiter vorn im Rumpf genü - gend Raum für den Einbau des Tanks verfügbar, der Schwerpunkt würde dann aber mit dem Füllstand des Haupttanks variieren. Es wurde deshalb ein spezieller Tank ent - wickelt, der ein Stück nach hinten in den Hauptfahr - werksschacht greift.
Die Tank- komponenten sind zu Wartungszwecken gut erreichbar.

12.

Tanksystem (Variante Jet)

Jedes Kabel, das im Modell über eine längere Distanz zu führen ist, kann in einem dünnwandigen Röhrchen verlegt werden. Hierfür werden lange "Sangria"- Trinkhalme verwendet.
Die Verklebepunkte wurden eigens in den betreffenden Bauteilen - hier im Bild die Verbindung zwischen Bugsektion und Hauptfahrwerkschacht - vorgesehen.

15.

Aderführungen

Technische Details.

Erstflug des Prototypen „Variante JET“ am 14. März 2020 - Erbauer und Pilot: Mario Bühler, FMC Bad Wörishofen
Animation: Hauptfahrwerk
AGB
Der Haupttank wird in zwei Hälften geliefert. Zube - hör wie Schläuche, Pendel usw. sind nicht enthalten. Nach der Montage des Zubehörs werden die beiden Tankhälften miteinander verbunden. Eine umge - bende Sicke an einer Tankhälfte garantiert eine einfache und kraftstoffdichte Verklebung.